Wichtigste Veranstaltungen des WHO-Regionalbüros für Europa im Jahr 2012

Auf der Grundlage der Dynamik der Resolutionen und Kooperationen in den vergangenen Jahren plant das WHO-Regionalbüro für Europa 2012 eine Vielzahl von Aktivitäten und Veranstaltungen.

Zu den wichtigsten Ereignissen des Jahres gehören:

  • die erste Tagung der Kommission der Europäischen Region zur Überprüfung der Eliminierung von Masern und Röteln (Kopenhagen, 24.–25. Januar);
  • die Eröffnung des erweiterten Bonner Büros (Europäisches Zentrum der WHO für Umwelt und Gesundheit) am 14. Februar;
  • die Dritte Tagung des Europäischen Forums für Gesundheitspolitik auf der Ebene hochrangiger Regierungsvertreter (Brüssel, 19.–20. April), die sich mit der Ausarbeitung von „Gesundheit 2020“, der neuen europäischen Gesundheitspolitik, befassen wird;
  • die Europäische Impfwoche (21.–27. April): Werbekampagnen in allen Teilen der Europäischen Region der WHO mit dem Ziel, durch Sensibilisierung für die Bedeutung von Impfungen höhere Durchimpfungsraten zu erreichen;
  • die Veröffentlichung des neuesten Berichts über das Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter (Frühjahr 2012);
  • der Weltgesundheitstag am 7. April, der dem Thema „aktives Altern“ gewidmet ist;
  • die 65. Weltgesundheitsversammlung (Genf, 21.–26. Mai), auf deren Tagesordnung die Ernennung der WHO-Generaldirektorin steht;
  • die 62. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa (Valletta, Malta, 10.–13. September), auf der die Annahme von „Gesundheit 2020“ eine zentrale Rolle auf der Tagesordnung spielen soll.

Die Feierlichkeiten zum Weltgesundheitstag fügen sich in das Vorhaben des Regionalbüros ein, das ganze Jahr hindurch in der gesamten Region einen besonderen Schwerpunkt auf altersbezogene Themen zu legen. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf Bereiche wie die Prävention von Stürzen, die Bewegungsförderung, die Förderung von Impfmaßnahmen und die Prävention von Infektionskrankheiten in Gesundheitseinrichtungen sowie den Aufbau von Kapazitäten für die häusliche Versorgung und in Bezug auf Gesundheitspersonal gerichtet werden. Die Europäische Union hat 2012 zum Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen ausgerufen. All diese Aktivitäten sollen in einer Europäischen Strategie für ein gesundes Altern münden, die dem WHO-Regionalkomitee für Europa im September vorgelegt werden soll.