Gespräche mit dem Europäischen Forum der nationalen Pflege- und Hebammenverbände

WHO

Von links: Lillian Bondo, Schatzmeisterin des EFNNMA, José Martin-Moreno, Direktor für Programm-Management beim WHO-Regionalbüro für Europa, Elizabeth Rappold, Vorsitzende des EFNNMA, und Kristina Engelin, Fachreferentin für Pflege- und Hebammenwesen beim WHO-Regionalbüro für Europa, bei ihrem Treffen am 2. November 2010. Foto: WHO

Das WHO-Regionalbüro für Europa und das Europäische Forum der nationalen Pflege- und Hebammenverbände (EFNNMA) wollen ihre Zusammenarbeit ausweiten und im Rahmen eines konkreten Arbeitsplans umsetzen.

Bei den Gesprächen wurde auch die Frage erörtert, inwiefern das Pflege- und Hebammenwesen einen Querschnittsbereich der Gesundheitssysteme darstellt und als solcher weiter in die Arbeit auf den Gebieten chronische Krankheiten, Langzeitpflege, nichtübertragbare Krankheiten, Diabetes, Prävention von Adipositas in der Schwangerschaft und HIV/Aids integriert werden kann.

EFNNMA wird eine aktive Rolle bei den Grundsatzkonsultationen innerhalb der Europäischen Region spielen, auch im Hinblick auf die Entwicklung von „Gesundheit 2020“, der neuen Gesundheitspolitik in der Europäischen Region, und die Entwicklung von Instrumentarien für die Arbeit in den Ländern unterstützen.

Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa, wurde zur nächsten Jahrestagung des EFNNMA im Jahr 2011 eingeladen.

An dem Treffen, das am 2. November 2010 stattfand, nahmen Dr. Elizabeth Rappold, Vorsitzende des EFNNMA, Lillian Bondo, Schatzmeisterin des EFNNMA, Dr. José Martin-Moreno, Direktor für Programm-Management, sowie weitere hochrangige Mitarbeiter des WHO-Regionalbüros für Europa teil. 

Das Forum

Das im November 1996 gegründete EFNNMA ist eine gemeinsame Initiative des Regionalbüros und der nationalen Verbände im Pflege- und Hebammenwesen aus den Ländern der Europäischen Region, die dem Wert eines Dialogs zwischen ihnen sowie der potenziellen Tragweite gemeinsamer Maßnahmen zur Förderung von Gesundheit und Gesundheitsversorgung in der Europäischen Region Rechnung trägt. Das Forum vertritt die nationalen Verbände von Pflegekräften und Hebammen aus der gesamten Europäischen Region und dient als Bindeglied zwischen politischen Entscheidungsträgern auf nationaler und internationaler Ebene und den 6 Mio. Pflegekräften und Hebammen in der Europäischen Region.