Besuch der Europäischen Kommission festigt künftige Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro

WHO

Dr. Rys und Frau Jakab Foto: WHO/Bent Jørgensen.

Dr. Andrzej Rys, Leiter der Direktion für Öffentliche Gesundheit und Risikobewertung der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher bei der Europäischen Kommission, traf vergangene Woche mit Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa, zusammen, um über die im März 2011 vereinbarten vorrangigen Bereiche von gemeinsamem Interesse zu diskutieren. Die Regionaldirektorin hatte Dr. Rys ins Regionalbüro eingeladen, um ihn näher über dessen neue Organisationsstruktur, Prioritäten und Initiativen zu informieren. Gegenstand der Gespräche waren aber auch Veränderungen innerhalb der EU-Kommission.

Darüber hinaus bot die Zusammenkunft beiden Seiten auch die Gelegenheit, folgende Themen zu erörtern:

  • Umsetzung der im September 2010 unterzeichneten gemeinsamen Erklärung der EU-Kommission und des Regionalbüros und die im März 2011 vereinbarten Fahrpläne für weitere Maßnahmen;
  • erweiterter strategischer Austausch zwischen Kommission und WHO, insbesondere in Verbindung mit Krankheitsausbrüchen wie jüngst in Deutschland;
  • Zusammenarbeit in Bezug auf „Gesundheit 2020“, die europäische Politik für Gesundheit und Wohlbefinden, und die Gesundheitsstrategie der Europäischen Union.

Schließlich kam es auch zu einem Informationsaustausch über bevorstehende Veranstaltungen wie die Tagung der Vereinten Nationen auf hoher Ebene zum Thema nichtübertragbare Krankheiten, die im September 2011 in den Vereinigten Staaten stattfindet, und die Weltkonferenz über soziale Determinanten von Gesundheit im Oktober 2011 in Brasilien.

Im März einigten sich hochrangige Vertreter von EU und WHO auf Fahrpläne für eine strategische Zusammenarbeit in sechs zentralen Bereichen: Gesundheitssicherheit, Gesundheitsinnovation, Gesundheitssysteme, Gesundheitsinformationen, gesundheitliche Ungleichheiten und Zusammenarbeit zwischen den Ländern.