Regionaldirektorin hält jährlichen Vortrag an der Faculty of Public Health

Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa, hat heute vor Gesundheitsexperten aus dem Vereinigten Königreich den jährlichen Vortrag an der Faculty of Public Health gehalten.

Frau Jakab verwies auf die stolze Tradition der Gesundheitswissenschaften im Vereinigten Königreich und hob die Notwendigkeit hervor, öffentliche Gesundheit und Gesundheitssysteme in der gesamten Europäischen Region zu stärken, und erläuterte die Verknüpfungen zwischen Gesundheit und menschlicher Entwicklung sowie Möglichkeiten für die Zusammenführung von Wissen und Handeln in einem modernen Gesundheitswesen.

Angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen in der Gesundheitspolitik in der Europäischen Region der WHO entwickelt das Regionalbüro für Europa in Zusammenarbeit mit einer Reihe maßgeblicher Partner eine neue europäische Gesundheitspolitik unter dem Namen „Gesundheit 2020“. Frau Jakab erklärte, diese werde zu einer Neuausrichtung der Perspektive in der Region und zu einer Erneuerung des Engagements für die Stärkung der Kapazitäten, Funktionen und Leistungen des Gesundheitswesens führen, unter anderem durch Investitionen in Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung. Um dies zu erreichen, rief die Regionaldirektorin die Fakultät und ihre Mitglieder dazu auf, sich aktiv an der Ausarbeitung dieser Politik zu beteiligen.

Die Faculty of Public Health ist das Normgebungsgremium für Gesundheitswissenschaftler im Vereinigten Königreich. Es arbeitet in drei zentralen Bereichen auf eine Verbesserung der öffentlichen Gesundheit hin: Aufklärung und Normen; berufliche Fragen; Überzeugungsarbeit und Grundsätze. Die Fakultät wird von den drei sog. „Royal Colleges of Physicians“ [dt. etwa: Königliche Ärztekollegs] im Vereinigten Königreich gebildet und hat mehr als 3000 Mitglieder.