Regionalbüro knüpft engere Beziehungen zum Europäischen Gesundheitsforum Gastein

Bei einem Zusammentreffen zwischen Vertretern des Europäischen Gesundheitsforums Gastein (EHFG) und des WHO-Regionalbüros für Europa am 10. Februar 2011 waren die Aufnahme der neuen europäischen Gesundheitspolitik „Gesundheit 2020“ auf die Tagesordnung des EHFG und die Ausweitung des geografischen Aktionsradius des Forums auf die 53 Länder der Europäischen Region der WHO zwei der zentralen Themen.

Der Aufbau strategischer Partnerschaften zur Verbesserung der Politikkohärenz in der Europäischen Region der WHO gehört zu den obersten Prioritäten des Regionalbüros. Seit der Einrichtung des EHFG im Jahr 1998 zählt das Regionalbüro zu dessen wichtigsten Partnern und hat Mitarbeiter in dessen beratenden Ausschuss entsandt.

In ihren Gesprächen mit Regionaldirektorin Zsuzsanna Jakab erörterten der Präsident des EHFG, Prof. Günther Leiner, und sein Generalsekretär Matthias Schuppe Möglichkeiten für einen Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen. Sowohl das Regionalbüro als auch das EHFG erkennen an, dass zur Verbesserung der Gesundheitssituation in der Europäischen Region verwertbare wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Erkenntnisse benötigt werden. Weitere Gespräche finden auf der Sitzung des beratenden Ausschusses des EHFG im März statt.

Das 14. Europäische Gesundheitsforum Gastein findet vom 5. bis 8. Oktober 2011 in Bad Hofgastein (Österreich) statt.

Das EHFG

Das EHFG ist eine jährlich stattfindende gesundheitspolitische Konferenz, an der maßgebliche Akteure aus den Bereichen Gesundheitspolitik und Gesundheitsversorgung teilnehmen, nämlich Politiker, hochrangige Entscheidungsträger, Vertreter von Interessengruppen und Experten aus Regierung und Verwaltung, Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Sein Aktionsradius sind primär die Länder der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums.

Das EHFG findet mit Unterstützung des Regionalbüros und der Europäischen Kommission sowie einer Reihe anderer Partnerorganisationen wie dem British Medical Journal, aber auch von Vertretern der pharmazeutischen Industrie statt.