Anlässlich des Besuchs der lettischen Gesundheitsministerin im Regionalbüro Grundsatzdialog angeregt

WHO

Die lettische Gesundheitsministerin Anda Čakša traf am 6. April 2017 mit der WHO-Regionaldirektorin für Europa, Dr. Zsuzsanna Jakab, zusammen.

Die lettische Gesundheitsministerin Anda Čakša traf am 6. April 2017 mit der WHO-Regionaldirektorin für Europa, Dr. Zsuzsanna Jakab, zusammen. Das Gespräch handelte von der Umsetzung des Rahmenkonzepts „Gesundheit 2020“ und der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung sowie der Notwendigkeit, die sozialen Determinanten von Gesundheit und die übertragbaren wie nichtübertragbaren Krankheiten in Angriff zu nehmen.

Die Regionaldirektorin würdigte Lettland als eines der führenden Mitglieder in der Europäischen Region in der Fortentwicklung seiner Gesundheitspolitik und der Stärkung seines Gesundheitssystems und stellte fest, dass die Gesundheitsindikatoren in Lettland einen Aufwärtstrend anzeigten. Sie regte einen Grundsatzdialog für Lettland im nationalen oder nordeuropäischen Kontext an, weil so erzielte Fortschritte geprüft und eine positive Weiterentwicklung gesichert werden könne.

Sowohl Ministerin als auch Regionaldirektorin erkannten die Bedeutung einer angemessenen Gesundheitsfinanzierung für die Verringerung von Eigenleistungen und die Förderung von Chancengleichheit an. Ministerin Čakša erläuterte, dass sie am Vortag Reformen für mehr Chancengleichheit angekündigt habe, wobei ein Fokus auf die Ernährung von Schwangeren und die Beendigung der Übertragung von HIV von der Mutter auf das Kind gerichtet sei.
Weitere Gesprächsthemen waren E-Gesundheit und die Bedeutung von Gesundheitsinformationssystemen, Führungsaufgaben des Regionalbüros im Bereich der Gesundheit von Migranten, Säuglings- und Müttersterblichkeit und übertragbare Krankheiten wie insbesondere HIV/Aids und resistente Tuberkuloseformen.