Generaldirektor nimmt Ernennung zum Botschafter des guten Willens zurück

Der Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat angekündigt, dass er die Ernennung von Präsident Robert Mugabe von Simbabwe zum Botschafter des guten Willens der WHO zurücknehmen will. In seiner heute veröffentlichten Erklärung schrieb er:

„In den letzten Tagen habe ich gründlich über meine Entscheidung, S. E. Präsident Robert Mugabe zum Botschafter des guten Willens der WHO für nichtübertragbare Krankheiten in Afrika zu ernennen, nachgedacht. Infolgedessen habe ich beschlossen, diese Ernennung zurückzunehmen.

Ich habe all jenen, die Bedenken geäußert haben, aufmerksam zugehört und die verschiedenen Einwände zur Kenntnis genommen. Ich habe auch mit der Regierung Simbabwes beraten, und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass diese Entscheidung im besten Interesse der Weltgesundheitsorganisation liegt.

Es ist mein Ziel, eine weltweite Bewegung für mehr Gesundheit aufzubauen. Diese Bewegung muss für alle funktionieren und alle einschließen.

Für mich kommt es entscheidend darauf an, politische Führungskompetenz aufzubauen und vereint die Verwirklichung von Gesundheit für alle anzustreben, wie es den grundlegenden Wertvorstellungen der WHO entspricht.

Ich bin weiter fest entschlossen, mit allen Ländern und ihren Regierungen darauf hinzuarbeiten, dass jeder Zugang zu den benötigten Gesundheitsleistungen erhält.

Wir müssen Brücken bauen, die uns einander näher bringen und uns dabei helfen, in unserem Streben nach einer allgemeinen Gesundheitsversorgung voranzukommen.

Ich möchte allen danken, die ihre Besorgnis zum Ausdruck gebracht und ihre Argumente an die Öffentlichkeit getragen haben. Zur Unterstützung und Gestaltung der Arbeit, für deren Erledigung ich in mein Amt gewählt wurde, bin ich auf eine konstruktive Debatte angewiesen.“