WHO-Regionalbüro für Europa unterzeichnet neue Rahmenvereinbarung mit dem belgischen Föderalen Öffentlichen Dienst Volksgesundheit

WHO

Am 21. November 2017 unterzeichnete das WHO-Regionalbüro für Europa eine neue Rahmenvereinbarung für den Zeitraum 2018–2022 mit dem Föderalen Öffentlichen Dienst Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt. Die Vereinbarung wurde von Dr. Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa, und Tom Auwers, dem Vorstandsvorsitzenden des Föderalen Öffentlichen Dienstes, auf einem bilateralen Zusammentreffen in Genf unterzeichnet. An dem Gespräch, das am Rande einer Sondertagung des Exekutivrates der WHO stattfand, nahm auch Marc Heirman, Botschaftsrat bei der Ständigen Vertretung Belgiens bei den Vereinten Nationen in Genf, teil.

In der Rahmenvereinbarung wird die Unterstützung Belgiens für das Regionalbüro bei der Inangriffnahme folgender fünf zentraler gesundheitspolitischer Prioritäten festgelegt:

  1. Stärkung bürgernaher Gesundheitssysteme und der Kapazitäten öffentlicher Gesundheitsdienste;
  2. nichtübertragbare Krankheiten;
  3. Vorsorge-, Surveillance- und Gegenmaßnahmen in Bezug auf gesundheitliche Notlagen;
  4. Umwelt und Gesundheit; und
  5. übertragbare Krankheiten.

Sie entsprechen den fünf strategischen Prioritäten, die in der im November 2016 unterzeichneten Länder-Kooperationsstrategie 2016–2022 festgelegt wurden.