Notlagen sowie übertragbare und nichtübertragbare Krankheiten bilden Schwerpunkt der Gespräche mit hochrangiger finnischer Delegation

WHO

Am 6. März 2018 besuchte eine hochrangige Delegation des finnischen Ministeriums für Soziales und Gesundheit das WHO-Regionalbüro für Europa in Kopenhagen. Die Gespräche boten der finnischen Delegation und Mitgliedern des Leitungsteams des Regionalbüros die Möglichkeit, gemeinsame Interessen im Bereich der öffentlichen Gesundheit herauszuarbeiten und zu erörtern, wie das Regionalbüro seine Zusammenarbeit mit Finnland auf nationaler Ebene und in der Europäischen Region stärken kann.

Angeführt wurde die finnische Delegation von Dr. Päivi Sillanaukee, der Ständigen Staatssekretärin des Ministeriums für Soziales und Gesundheit. Gemeinsam mit ihren Kollegen traf sie mit Dr. Zsuzsanna Jakab, der WHO-Regionaldirektorin für Europa, zusammen und erhielt Informationen von Mitgliedern des Leitungsteams. Der Schwerpunkt dieser Informationen lag auf dem Themenkomplex Notlagen – mit besonderem Gewicht auf dem globalen Programm der WHO für gesundheitliche Notlagen – sowie auf übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten. Einen weiteren Gegenstand der Gespräche bildeten die leitenden Organe der WHO.

Der Ständige Ausschuss des Regionalkomitees für Europa ernannte vor kurzem ein finnisches Exekutivratsmitglied, das bei der anstehenden Weltgesundheitsversammlung im Mai 2018 voraussichtlich als neues Exekutivratsmitglied aus der Europäischen Region angenommen wird. Während seiner Mitgliedschaft im Exekutivrat wird Finnland zudem die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union innehaben (Juli–Dezember 2019). Als Mitglied des Exekutivrats wird Finnland sich auf die weitere Verbesserung von Führung, Effizienz, Rechenschaftslegung, Transparenz, Haushaltsdisziplin und nachhaltiger Finanzierung konzentrieren.

Dr. Jakab dankte Dr. Sillanaukee für Finnlands kontinuierlich nachdrückliche Unterstützung der WHO und für die enge Zusammenarbeit bei einer Reihe von Themen, einschließlich des Verfahrens zur gemeinsamen externen Evaluation und des Kampfes gegen nichtübertragbare Krankheiten. Der finnische Präsident Sauli Niinistö wurde vor kurzem zum Ko-Vorsitzenden der Unabhängigen globalen hochrangigen Kommission der WHO für nichtübertragbare Krankheiten ernannt.

Dr. Sillanaukee betonte, dass zur Bewältigung der gesundheitlichen Herausforderungen, denen die Region gegenübersteht, Teamwork ein wesentlicher Faktor sein wird. Sie unterstrich die Bedeutung der laufenden Gespräche zwischen dem WHO-Regionalbüro für Europa und den Ländern der Europäischen Region, um das weitere Vorgehen zu skizzieren und sich über vorbildliche Praktiken auszutauschen.