Leitungsteam des Regionalbüros trifft Gesundheitsminister der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien zur Erörterung der nächsten Schritte der Zusammenarbeit

WHO

Am 5. Juli 2018 besuchte der Gesundheitsminister der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Dr. Venko Filipce, das WHO-Regionalbüro für Europa in Kopenhagen. Der Antrittsbesuch von Dr. Filipce bot Gelegenheit, mit Mitgliedern des Leitungsteams des Regionalbüros die gemeinsamen Interessen im Bereich der öffentlichen Gesundheit sowie Wege für eine verstärkte Zusammenarbeit zu erörtern.

Eines der Schwerpunktthemen in den Gesprächen zwischen Dr. Filipce und Dr. Zsuzsanna Jakab, der WHO-Regionaldirektorin für Europa, war die primäre Gesundheitsversorgung. Der Gesundheitsminister erläuterte die aktuellen Pläne der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien zur Entwicklung eines Programms für Angebote im häuslichen Umfeld. Dr. Jakab bestätigte, dass häusliche Pflegeprogramme eine kostengünstige Möglichkeit zur Stärkung der primären Gesundheitsversorgung und zur Deckung der gesundheitlichen Bedürfnisse der Bevölkerung (insbesondere älterer Menschen) darstellen.

Darüber hinaus betonte die Regionaldirektorin, dass das Land sowohl im Bereich der primären Gesundheitsversorgung als auch in Bezug auf häusliche Pflegeprogramme von guten Beispielen aus verschiedenen Ländern in der Region profitieren könne. Sie wies darauf hin, dass es entscheidend sei, dass bei Reformen des Gesundheitssystems auch die gegenwärtigen gesundheitlichen Herausforderungen des Landes Berücksichtigung finden.

Dr. Jakab stellte das Dreizehnte Allgemeine Arbeitsprogramm (GPW 13) der WHO vor und hob hervor, dass die Organisation das strategische Ziel einer allgemeinen Gesundheitsversorgung verfolge. Hierunter fielen auch Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung, öffentliche Gesundheitsdienste und finanzielle Absicherung.

Das GPW 13 legt besonderen Schwerpunkt auf die Arbeit der WHO in und mit den Ländern. Daher stellt der Kapazitätsausbau in den Länderbüros der Organisation ein vorrangiges Handlungsfeld des WHO-Regionalbüros für Europa für die nächsten Jahre dar.

Im Laufe des Tages wurde eine Vielzahl von Themen angesprochen. Abschließend verpflichteten sich beide Parteien zu einer fortgesetzten Zusammenarbeit, um so mehr Gesundheit und Wohlbefinden für alle im Land zu sichern.