Aserbaidschan begeht den Welt-Down-Syndrom-Tag mit einer inspirierenden Geschichte

WHO

Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags 2019 organisierte das Länderbüro der WHO in Aserbaidschan eine Vorlesestunde für eine Gruppe von Kindern aus dem Rehabilitationszentrum für Menschen mit Down-Syndrom. Im Rahmen der Veranstaltung lasen Mitarbeiter der WHO und der Autor Orkhan Adigozal den Kindern aus dessen Buch „Wünsche ohne Grenzen“ vor. Der Autor lebt selbst mit einer Behinderung: seit einem Unfall im Alter von 19 Jahren kann er nicht mehr gehen. Sein Buch vermittelt die wichtige Botschaft, dass Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen nicht von der Gesellschaft ausgeschlossen werden sollten. Sie können einen wichtigen Beitrag leisten und ihre Wünsche sind durch ihre Behinderungen nicht eingeschränkt.

Im Anschluss an die Vorlesestunde konnten die Kinder an einer Malaktion teilnehmen und erhielten vom Länderbüro der WHO und der Kinderbuchsektion des Verlags TEAS Press, der die Veranstaltung mit organisiert hatte, Bücher als Geschenk.

Der Welt-Down-Syndrom-Tag ist eine weltweite Initiative zur Sensibilisierung für das Syndrom, die seit dem Jahr 2012 von den Vereinten Nationen unterstützt wird. Er wird jedes Jahr am 21. März begangen. Das Datum wurde aus einem ganz bestimmten Grund ausgewählt: Der Welt-Down-Syndrom-Tag wird am 21. Tag des 3. Monats begangen und verweist damit auf die für das Down-Syndrom verantwortliche Genommutation, bei der das 21. Chromosom dreifach vorhanden ist.

Das Motto des Welt-Down-Syndrom-Tags 2019 ist „Niemanden zurücklassen“, analog zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Alle Menschen mit Down-Syndrom sollten die Möglichkeit haben, ein erfüllendes Leben zu leben und sollten vollständig und gleichberechtigt wie alle anderen Menschen auch in alle Bereiche der Gesellschaft eingebunden werden. Die WHO fordert die Menschen in aller Welt dazu auf, niemanden zurückzulassen, einschließlich jenen mit Down-Syndrom.