Vertreter des belgischen Gesundheitsministeriums und des Föderalen Öffentlichen Dienstes Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt zu Besuch im Regionalbüro

WHO

Am 9. Oktober 2017 besuchte Tom Auwers, Vorsitzender des Verwaltungsrats im Föderalen Öffentlichen Dienst Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt des belgischen Gesundheitsministeriums erstmals das WHO-Regionalbüro für Europa in Kopenhagen. Er traf auf Regionaldirektorin Dr. Zsuzsanna Jakab, um einen tieferen Einblick in die Arbeit des Regionalbüros zu gewinnen und Möglichkeiten einer Vertiefung und Stärkung der Zusammenarbeit mit Belgien zu erörtern. Die WHO-Vertreterin bei der Europäischen Union Leen Meulenbergs wohnte dem Gespräch ebenfalls bei.

Herr Auwers und Dr. Jakab erörterten die laufende Reform der WHO, die Bewertung von Gesundheitssystemen, die Planung des Arbeitskräfteangebots im Gesundheitswesens, die Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) und Gegenmaßnahmen bei Notlagen. Belgien hat sich im Rahmen des überarbeiteten Überwachungs- und Evaluationsrahmens für die IGV im Juni 2017 freiwillig einer gemeinsamen externen Evaluation unterzogen.

Belgien beteiligt sich 2017 auch an der freiwilligen nationalen Überprüfung für das Politische Forum auf hoher Ebene über nachhaltige Entwicklung und hat sich verpflichtet, die Agenda 2030 umzusetzen. Dabei wird auf zwei wesentliche Aspekte abgehoben: auf nachhaltiges, inklusives Wirtschaftswachstum und auf einen Entwicklungsansatz auf der Basis von Menschenrechten.

Das Treffen zwischen Dr. Jakab und Herrn Auwers über Chancen einer vermehrten Zusammenarbeit zwischen dem Regionalbüro und Belgien verlief sehr fruchtbar. Die nächsten Schritte umfassen eine weitere Zusammenarbeit gemäß den Prioritäten aus der Länder-Kooperationsstrategie 2016–2022, welche Gesundheitsministerin Dr. Maggie De Block und Dr. Jakab am 21. November 2016 in Brüssel unterzeichneten. Darin sind fünf strategische Prioritäten genannt:

  1. Stärkung bürgernaher Gesundheitssysteme und der Kapazitäten öffentlicher Gesundheitsdienste
  2. Nichtübertragbare Krankheiten
  3. Vorsorge-, Surveillance- und Gegenmaßnahmen in Bezug auf gesundheitliche Notlagen
  4. Umwelt und Gesundheit
  5. Übertragbare Krankheiten.