Erstes Kooperationszentrum für Bewegung und Gesundheit in der Europäischen Region in Deutschland eingerichtet

Institute of Sport Science and Sport

Von links: Joachim Herrmann, Innenminister Bayerns; Prof. Alfred Rütten, Leiter des Kooperationszentrums; Dr. João Breda, WHO-Regionalbüro für Europa; und Prof. Karl-Dieter Grüske, Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Das Institut für Sportwissenschaft und Sport an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ist offiziell zum Kooperationszentrum der WHO für Bewegung und Gesundheit ernannt worden. Damit ist es das erste Kooperationszentrum in der Europäischen Region der WHO, das sich konkret mit dieser Thematik befasst.

Das Institut wird die WHO bei der Beobachtung und Forschung im Bereich Bewegungsförderung und Gesundheit unterstützen. Zu seinen Aufgaben gehören fachliche Beratung im Hinblick auf die Aktualisierung der Datenbank des Regionalbüros für Ernährung, Adipositas und Bewegung (NOPA), die systematische Untersuchung sozialer Ungleichheiten in Bezug auf Bewegung und Hilfe bei der Ausarbeitung einer Strategie der Europäischen Region der WHO zur Bewegungsförderung.

Auf einer Feier im Erlanger Schloss in Deutschland präsentierte Dr. João Breda, Leiter des Programms für Ernährung, Bewegung und Adipositas beim WHO-Regionalbüro für Europa, im Namen der WHO-Regionaldirektorin für Europa, Zsuzsanna Jakab, dem Leiter des neuen Kooperationszentrums, Prof. Alfred Rütten, das Ernennungsschreiben.

Die WHO ernennt seit 1948 herausragende Forschungsinstitutionen in aller Welt zu Kooperationszentren, die sie in ihrer Arbeit unterstützen. Gegenwärtig sind weltweit mehr als 800 Kooperationszentren für die WHO tätig. Sie sammeln und analysieren Surveillance-Daten, erteilen fachlichen Rat und tragen zur Entwicklung von Leitlinien in Gesundheitsfragen bei.