Kirgisistan stellt mit Unterstützung der WHO Fahrplan für Gesundheitsreform auf

Government of Kyrgyzstan

The WHO Regional Director for Europe, Ms Zsuzsanna Jakab, meets with the Prime Minister of the Kyrgyz Republic, Mr Jantoro Joldoshevich Satybaldiev

Kirgisistan und die WHO haben vereinbart, eine Arbeitsgruppe zur Aufstellung eines Fahrplans für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung des Landes einzusetzen. Dies verlautete während einer Zusammenkunft des kirgisischen Premierministers Jantoro Joldoshevich Satybaldiev und der WHO-Regionaldirektorin für Europa Zsuzsanna Jakab in Bischkek diese Woche.

Ihr Gespräch handelte in erster Linie von der Zusammenarbeit zwischen Kirgisistan und dem Regionalbüro im Kontext von „Gesundheit 2020“, dem Rahmenkonzept der Europäischen Region für Gesundheit und Wohlbefinden.

Der Premierminister dankte der WHO für die kontinuierliche Unterstützung des kirgisischen Gesundheitssektors und führt aus: „Schon durch die Projekte „Manas“ und „Manas Taalimi“ wurden Reformen veranlasst, doch sind eine Reihe von Problemen des Gesundheitssektors weiter ungelöst. Zweifellos hat die Durchführung der Projekte viele positive Aspekte aufzuweisen, doch sind die Erwartungen insgesamt noch nicht erfüllt worden.“

Engagement für einen besseren Gesundheitssektor

Der Premierminister führte aus, dass der Gesundheitssektor derzeit einen der größten Anteile am Gesamthaushalt Kirgisistans ausmache. Im vergangenen Jahr seien für den Gesundheitssektor ca. 13 Mrd. kirgisische Som bzw. 19,3 Mio. US-$ aufgewendet worden. „Diese Mittel könnten jedoch effizienter genutzt werden,“ fügte er hinzu.

Die Regionaldirektorin stellte fest, dass sich die kirgisische Regierung tatsächlich für den Gesundheitssektor engagiere. „Bei einigen Gesundheitsindikatoren sind auch Verbesserungen festzustellen,“ fügte sie hinzu. „Insbesondere die Kindersterblichkeit und Inzidenz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind rückläufig. Das sind positive Trends.“