Kirgisistan erhält Zertifizierung der WHO für Eliminierung der Malaria. Europa erreicht als erste WHO-Region Unterbrechung der autochthonen Übertragung der Malaria

Im April 2016 erklärte die WHO, dass die Europäische Region einen wesentlichen Meilenstein erreicht habe: die Unterbrechung der autochthonen Übertragung der Malaria für die Dauer von mindestens einem Jahr in allen 53 Ländern.

Länder, in denen Malaria in mindestens drei aufeinander folgenden Jahren nicht mehr autochthon übertragen wird, können die WHO um eine Zertifizierung als malariafrei ersuchen. Dieser Prozess erfolgt auf freiwilliger Basis und kann erst eingeleitet werden, nachdem ein Land einen offiziellen Antrag an die WHO gestellt hat. Dazu sind Bewertungen vor Ort durch unabhängige Berater sowie fachliche Begutachtungen erforderlich.

Heute erhielt die Republik Kirgisistan von der WHO die offizielle Zertifizierung als malariafrei. Der Zertifizierungsprozess wurde von dem Land im Jahr 2013 eingeleitet. Weltweit haben bisher insgesamt 32 Länder und Gebiete diese Zertifizierung von der WHO erhalten, darunter 19 Länder aus der Europäischen Region.

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