Eintreten für die Gesundheit: Polnische Journalisten besuchen Regionalbüro

WHO/David Barrett

Über 80 polnische Journalisten besuchen WHO-Regionalbüro für Europa am 29. September 2014

„Wir bemühen uns immer, unsere Informationen aus den besten Quellen zu beziehen“, erklärte Agnieszka Zamencka, eine Journalistin des Kwadryga-Verlags, die den am 29. September 2014 stattfindenden Besuch von über 80 polnischen Journalisten vom Verband „Journalisten für Gesundheit“ beim Regionalbüro organisiert hatte.

Im Rahmen des Besuchs der Delegation hielten Experten der WHO Präsentationen zu Themen wie dem Rahmenkonzept „Gesundheit 2020“, psychische Gesundheit, nichtübertragbare Krankheiten und Impfwesen. Das Ziel des Besuchs bestand darin, einen Wissensaustausch über zentrale Fragen der öffentlichen Gesundheit herbeizuführen und zu erklären, wie das Regionalbüro die Länder bei der Politikgestaltung und -umsetzung in diesen Bereichen unterstützt.

„In der polnischen Bevölkerung gibt es große Wissensdefizite in Bezug auf Gesundheitsprobleme und die Frage, wie man sie bewältigen und die eigene Gesundheit verbessern kann, aber auch über die sozialen Rahmenbedingungen insgesamt. Deshalb ist es eine wichtige Aufgabe für uns Journalisten, die Bürger zu informieren, damit sie sich möglichst angemessen verhalten können“, sagte Renata Krzyszkowsika, eine Journalistin bei der Wochenzeitschrift „Katholischer Ratgeber“.

Die Journalisten erklärten, wie der Besuch ihnen ein besseres Verständnis von Themen wie psychischen Erkrankungen vermittelt habe, die in Polen oftmals noch mit einem Stigma verbunden sind. Durch Vergleiche zwischen der Situation Polens und der anderer Länder sowie durch den Austausch möglicher Lösungsansätze werden die Journalisten in die Lage versetzt, einen Themenbereich zur Diskussion zu stellen und dabei auf geeignete Weise mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren.

Der diesjährige Besuch in Dänemark ist der 13. derartige Besuch, der jährlich vom polnischen Verband „Journalisten für Gesundheit“ organisiert wird und an dem Journalisten aus Presse, Rundfunk, Internet und sozialen Medien aus dem gesamten Land teilnehmen können. Zu den bisherigen Zielen solcher Besuche gehörten Belgien, Deutschland, Estland, Litauen, Norwegen, Schweden, die Ukraine und Ungarn.