Minister der Republik Moldau besucht Regionalbüro

WHO

From left: Dr Jarno Habicht, Head of Country Office in the Republic of Moldova, Dr Usatîi and Ms Jakab

Am 22. Juni traf Dr. Andrei Usatîi, der Gesundheitsminister der Republik Moldau, mit der WHO-Regionaldirektorin für Europa Zsuzsanna Jakab zusammen, um mehr über die Arbeit des WHO-Regionalbüros für Europa zu erfahren und die gesundheitlichen Prioritäten seines Landes zu erörtern.

Dr. Usatîi erläuterte, dass sich die Gesundheitssystemreformen seines Landes seit den 1990er Jahren schwerpunktmäßig auf folgende Bereiche konzentriert haben:

  • Aufbau einer familienbasierten primären Gesundheitsversorgung, um diese möglichst bürgernah zu gestalten;
  • Umstrukturierung der Krankenhausversorgung zur Verbesserung der Wirksamkeit der Versorgung;
  • Verbesserung der Reaktionsfähigkeit der Notfallversorgung und
  • stärkere Ausrichtung auf die Gesundheitsförderung.

Diese Arbeit wird mit folgenden zusätzlichen Schwerpunkten weitergeführt:

  • Anhebung der Beiträge zur staatlichen Krankenversicherung;
  • Bekämpfung der Tuberkulose, insbesondere der multiresistenten Form, und
  • Verbesserung der Mütter- und Kindergesundheit.

Die Bekämpfung von nichtübertragbaren Krankheiten durch Interventionen auf Gemeindeebene ist für Dr. Usatîi besonders vorrangig. Er äußerte sich anerkennend über die dynamische und wirksame Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und der WHO bei der Koordinierung des Gesundheitssektors, der Unterstützung für die Strategie- und Politikentwicklung und in konkreten Fachfragen.

Die Regionaldirektorin hob während des Treffens die Prioritäten des WHO-Regionalbüros für Europa hervor und verwies auf mögliche Synergien zwischen den Schwerpunktbereichen des Ministeriums und des Regionalbüros und betonte die Möglichkeiten einer künftigen verstärkten Zusammenarbeit und Unterstützung.