Russische Föderation: Keine Gesundheitsrisiken mehr infolge der extremen Hitzeperiode und Waldbrände

Die Ausnahmesituation, die sich in vielen Teilen der Russischen Föderation aufgrund der schweren Hitzeperiode und der durch Waldbrände bedingten Luftverschmutzung ergeben hat, wurde heute für beendet erklärt.

Wie eine Expertengruppe der WHO, die auf Einladung der russischen Regierung vom 30. August bis zum 2. September Moskau besuchte, bestätigte, haben sich Wetterlage und Umweltbedingungen inzwischen wieder normalisiert und bestehen in der gegenwärtigen Situation keine gesundheitlichen Risiken für Bewohner oder Besucher mehr.

Die Waldbrände begannen Mitte Juli 2010 in den zentralen Regionen sowie entlang der Wolga. Dabei entstand eine dichte Rauchwolke, die sich über Hunderte von Kilometern erstreckte. Durch die anhaltende Hitzewelle wurde die Situation noch zusätzlich verschärft. Nach Angaben des Ministeriums für Gesundheit und soziale Entwicklung der Russischen Föderation kam es insgesamt in mehr als 20 Regionen des Landes zu Waldbränden.