Hochrangige schwedische Delegation besucht Regionalbüro

WHO/Oluf Christoffersen

Dr Zsuzsanna Jakab, WHO Regional Director for Europe, met Ms Olivia Wigzell, Director General of the Swedish National Board of Health and Welfare, on 1 September 2016

Im Mittelpunkt des Besuchs des Staatlichen Amts für Gesundheit und Soziales und der  Gesundheitsbehörde Schwedens am 1. September 2016 standen „Gesundheit 2020“ und die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Der Besuch bot den schwedischen Kollegen Einblicke in die Arbeit der WHO auf der regionsweiten, nationalen und subnationalen Ebene sowie eine Gelegenheit zur Erörterung der Frage, wie das Regionalbüro für Europa sinnvoll mit dem Land zusammenarbeiten kann.

Dr. Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa, bedankte sich bei Olivia Wigzell, der Generaldirektorin des Staatlichen Amts für Gesundheit und Soziales, für ihren Beitrag als Vertreterin Schwedens im Exekutivrat der WHO.

Frau Wigzell gab einen Überblick über gesundheitliche Ungleichheiten in Schweden. Anders Tegnell, Stellvertretender Generaldirektor der schwedischen Gesundheitsbehörde, sprach von den Entwicklung im Bereich der öffentlichen Gesundheit, einschließlich der Indikatoren für Ungleichheiten, sowie von der Koordination auf den nationalen Ebene. Beide betonten, dass es ein hohes Maß an Bewusstsein für die gesundheitlichen Ungleichheiten in dem Land gebe, dass es jedoch weiter Herausforderungen bei der Erreichung der betreffenden Zielgruppen zur Schließung der bestehenden Lücken gebe.

Dr. Jakab und Frau Wigzell einigten sich darauf, die Möglichkeit zu prüfen, gemeinsam im Frühjahr 2017 eine Tagung über die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu organisieren, deren Schwerpunkt auf den Ländern der Europäischen Union liegen solle.

Die Regionaldirektorin und die schwedische Delegation erörterten und vereinbarten eine weitere Zusammenarbeit in folgenden Bereichen: sexuelle und reproduktive Gesundheit; Gesundheitssicherheit und Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (insbesondere nachträgliche Bewertungen und externe Evaluationen); Gewalt- und Verletzungsprävention, namentlich im Bereich der Kindesmisshandlung; Alkohol- und Tabakkonsum; psychische Gesundheit; und Bewegungsförderung.