Rolle tadschikischer Journalisten in der Klimawandeldebatte gewürdigt

WHO/Tahmina Alimamedova

Journalisten werden für ihren Beitrag zum Schutz der Gesundheit vor den Folgen des Klimawandels geehrt Foto: WHO/Tahmina Alimamedova

Am 23. Dezember 2011 würdigten das tadschikische Gesundheitsministerium und die WHO Beiträge der Massenmedien und Journalisten zum Schutz der Gesundheit vor den Folgen des Klimawandels. Die Auszeichnung der Beiträge erfolgte im Rahmen eines Projekts, das vom deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit finanziert wurde.

Die ausgezeichneten Journalisten waren:

  • Frau Zebunisso Rustamova, „Jahonnamo“ („Unsere Umwelt“) Fernsehprogramm, erster Platz,
  • Herr Sayfiddin Sunati, „Javononi Tojikiston“ („Jugend Tadschikistans“) Zeitung, zweiter Platz,
  • Herr Kudratullo Rahmatulloev, „Sadoi Dushanbe“ („Stimme von Duschanbe“) Radiostation, dritter Platz.

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium hatte die WHO 2010 und 2011 eine Reihe von Schulungsseminaren und -programmen für Medienspezialisten in Tadschikistan durchgeführt. Zum Abschluss dieser Schulungsreihe wurden vorbildliche Medienbeiträge zu Aspekten des Klimawandels aus Radio, Fernsehen, Internet und Zeitungen gesammelt.

Während der Verleihungszeremonie berichteten die Journalisten über ihre Ansichten und Erfahrungen und äußerten den Wunsch, weiter mit dem Thema Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit zu arbeiten.

„Unsere Bevölkerung weiß nicht genug vom Klimawandel und seinen Folgen für die Gesundheit. Die Massenmedien sind unsere wichtigste Kommunikationsschiene zur Bevölkerung und es ist entscheidend, dass die Menschen richtig, klar, verständlich und bedarfsgerecht informiert werden. Wenn die Menschen auf die Probleme aufmerksam gemacht werden und ihnen gezeigt wird, wie sie ihre Gesundheit schützen können, dann unterstützt das auch die Entwicklung des Gesundheitssystems unseres Landes“, sagte hierzu Dr. S. P. Aliev, Leiter des Staatlichen Hygiene- und Epidemiologie-Kontrolldienstes.