Freiwillige, unentgeltliche Blutspenden sind am sichersten

Am Weltblutspendetag 2011 ruft die WHO die Menschen in aller Welt auf, durch mehr regelmäßige freiwillige Blutspenden Leben zu retten.

Freiwillige Blutspenden sind der wichtigste Schritt auf dem Weg zu mehr Blutsicherheit in den letzten 50 Jahren. Die Kriterien für die Auswahl der Spender sind in jüngster Zeit zunehmend vereinheitlicht und verschärft worden. Außerdem sind die Untersuchungsmethoden mittlerweile so weit entwickelt, dass die mit Spenderblut verbundenen Risiken vernachlässigbar sind, wenn auch die Kosten für die Tests erheblich gestiegen sind.

Bei einer freiwilligen Spende müssen die Spender erst ausgewählt und dann in einem Gespräch zu ihrem Lebensstil befragt werden; anschließend wird ihr Blut untersucht. Deshalb sind solche Spenden weit sicherer als bezahlte. In einigen Ländern hat sich ein Schwarzmarkt für Blutprodukte entwickelt – mit den daraus resultierenden Risiken.

Bisher können 27 Länder der Europäischen Region schon zu 100% auf freiwillige, unentgeltliche Spenden zurückgreifen, während sich die übrigen Mitgliedstaaten in unterschiedlichen Stadien der Verwirklichung dieses Ziels befinden.

Es ist wichtig, dass sich mehr Menschen zum Blutspenden verpflichten und in die nationalen Datenbanken für Blutspender aufnehmen lassen. So können stabile und sichere Blutvorräte angelegt und kann die Bereitstellung von Blut für besondere Umstände verbessert werden.

Weltblutspendetag

Das Motto des Weltblutspendetages 2011 lautet „Mehr Blut, mehr Leben“. Es unterstreicht die dringende Notwendigkeit, dass mehr Menschen regelmäßig freiwillig Blut spenden und damit Leben retten. Der Weltblutspendetag ist ein internationales Ereignis, das jährlich am 14. Juni begangen wird, um:

  • den regelmäßigen Blutspendern zu danken;
  • für die Notwendigkeit sicherer Blutspenden zu sensibilisieren;
  • mehr Menschen zum regelmäßigen Blutspenden zu ermutigen.