Hochrangige Mission der WHO reist zu Gesprächen über Gesundheitsreformen nach Griechenland

Marina Horn

Vordere Reihe (von links): Horst Reichenbach, Leiter der EU-Task-Force für Griechenland, Andreas Lykourentzos, Gesundheitsminister Griechenlands, und Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa, bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung am 10. April 2013. Foto: Marina Horn

Der griechische Gesundheitsminister Andreas Lykourentzos war am 10. April 2013 Gastgeber einer hochrangigen Tagung, auf der über eine erweiterte Rolle für das WHO-Regionalbüro für Europa im Rahmen der Reformierung der Gesundheitsversorgung in Griechenland sowie über Fragen von Führung und Finanzierung in Verbindung mit der fachlichen Hilfe diskutiert wurde. Diese fachliche Hilfe wird von der Europäischen Union mittels einer Vereinbarung zwischen der griechischen Regierung und der Europäische Kommission, dem Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank finanziert.

Das WHO-Regionalbüro für Europa wurde eingeladen, sich an der Arbeit des Lenkungsausschusses Gesundheitsreform zu beteiligen, und die Möglichkeit einer über die normalen normativen und fachlichen Aufgaben hinausgehenden erweiterten Rolle für die WHO bei der finanziellen Umsetzung des Fahrplans für „Gesundheit in Aktion“ wurde geprüft.

Die hochrangige Tagung endete mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung durch den griechischen Gesundheitsminister, das Generalsekretariat für Koordination beim Büro des griechischen Ministerpräsidenten, das WHO-Regionalbüro für Europa, das deutsche Gesundheitsministerium und die EU-Task-Force für Griechenland, die eine Beschleunigung der Umsetzung des Fahrplans für „Gesundheit in Aktion“ zum Ziel hat.