Ausarbeitung von GESUNDHEIT2020 im Gange

WHO

Von links: Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa, Agis Tsouros, Koordinator für die Ausarbeitung von GESUNDHEIT2020, und Arun Nanda, Leitender strategischer und politischer Berater beim WHO-Regionalbüro für Europa, diskutieren über die neue europäische Gesundheitspolitik

Auf einer Tagung am 14. Oktober 2010 in Kopenhagen erörterten Gesundheitsexperten aus zahlreichen Ländern die allgemeinen Ziele und Vorgaben der neuen europäischen Gesundheitspolitik GESUNDHEIT2020.

Die Diskussion konzentrierte sich auf vier zentrale Fragen:

  • Wie sieht das heutige Umfeld für die Gesundheitspolitik in einer sich rapide verändernden Europäischen Region aus?
  • Welchen Aktionsradius hat die Politik, und welches sind ihre Zielgruppen und ihre wichtigsten Ergebnisse?
  • Welche Werte und Leitprinzipien und welcher Erkenntnisstand sollten als Grundlage für GESUNDHEIT2020 dienen?
  • Welches Verfahren soll zur Entwicklung dieser Politik angewandt werden, die die Einbeziehung von Partnern und die Festlegung von wesentlichen Meilensteinen erfordert?

GESUNDHEIT2020

Die Mitgliedstaaten und die Partnerorganisationen haben dem WHO-Regionalbüro für Europa auf der 60. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa im September ein starkes und eindeutiges Mandat zur Ausarbeitung der neuen europäischen Gesundheitspolitik GESUNDHEIT2020 erteilt. Das Ziel dieser Politik besteht darin, die Fortschritte bei der Verwirklichung des gesundheitlichen Potenzials der Europäischen Region bis zum Jahr 2020 durch Bewältigung der zentralen Herausforderungen für Gesundheitsschutz und Gesundheitspolitik zu beschleunigen. Das Regionalbüro strebt eine Zusammenarbeit und Abstimmung mit einer Vielzahl verschiedener Akteure an, damit die Ausarbeitung der Politik auf der Grundlage eines breiten Meinungsspektrums erfolgt und zu einem langfristig haltbaren Ergebnis führt.