Das WHO-Regionalbüro für Europa unterstützt Gesundheitsreform in Griechenland

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Dr Hans Kluge, Director of WHO/Europe’s Division of Health System and Public Health spoke at the conference “Shaping the Future of Healthcare in Greece”, on 21 June 2011, in Athens.
Die weltweite Finanzkrise hat in vielen Ländern, darunter auch in Griechenland, ungeahnte wirtschaftliche und soziale Schwierigkeiten ausgelöst. Trotz dieser Herausforderungen bieten die zurzeit in Griechenland laufenden Gesundheitsreformen die Gelegenheit, die Effizienz, Qualität, Organisation und Wirksamkeit der dortigen Gesundheitsversorgung kurz- und langfristig zu verbessern. In seiner Ansprache auf einer in dieser Woche in Athen stattfindenden Konferenz erklärte Dr. Hans Kluge, der Direktor der Abteilung Gesundheitssysteme und öffentliche Gesundheit am WHO-Regionalbüro für Europa, dass das Regionalbüro gemeinsam mit der griechischen Regierung an der Gesundheitsreform des Landes arbeite. Er erinnerte die Teilnehmer auch daran, dass die europäischen Gesundheitssysteme selbst in Krisenzeiten an ihren Kernwerten (Chancengleichheit, Solidarität und Partizipation) festhalten müssten, weil gerade dann der Schutz von Armen und Schwachen umso wichtiger sei. Das WHO-Regionalbüro für Europa fördert die Entwicklung einer neuen europäischen Politik für Gesundheit und Wohlbefinden, „Gesundheit 2020“, die in den kommenden Jahren im Gesundheitssektor und in damit zusammenhängenden Bereichen Rahmenbedingungen für Entscheidungsträger und politische Vordenker bieten wird. Die Konferenz „Die Zukunft der griechischen Gesundheitsversorgung gestalten“ fand am 21. Juni 2011 in Athen statt. Zu den Rednern zählten auch Dr. Andreas Loverdos, der griechische Minister für Gesundheit und soziale Solidarität, Prof. Elias Mossialos, Professor für Gesundheitspolitik an der London School of Economics im Vereinigten Königreich sowie griechischer Staatssekretär und Regierungssprecher.