WHO-Regionalbüro für Europa lädt Partnerorganisationen zur Ausarbeitung eines Europäischen Aktionsplans zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit ein

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„Es ist Zeit für ein Umdenken: von dem, was notwendig ist, zu dem, was in den nächsten drei bis fünf Jahren machbar ist. Die WHO sucht aktiv nach Partnerschaften für eine Stärkung der öffentlichen Gesundheit in der Europäischen Region“, erklärte Dr. Hans Kluge, Direktor der Abteilung Gesundheitssysteme und öffentliche Gesundheit beim WHO-Regionalbüro für Europa, vergangene Woche auf einer Konferenz der polnischen EU-Ratspräsidentschaft.

Das Ziel der Konferenz „Solidarität in der Gesundheit – Verringerung der Unterschiede in der Gesundheit zwischen den Ländern der Europäischen Union“, die am 7. und 8. November 2011 in Posen (Polen) stattfand, bestand nicht nur darin, auf die Bedeutung der Solidarität in der Gesundheitspolitik aufmerksam zu machen, sondern auch darin, Maßnahmen zum Abbau vorhandener Ungleichheiten zu erörtern.

In Vertretung der WHO-Regionaldirektorin für Europa erläuterte Dr. Kluge den aktuellen Stand der Ausarbeitung der neuen europäischen Gesundheitspolitik „Gesundheit 2020“. Die Politik, in der ein deutlicher Schwerpunkt auf den Aspekt der Chancengleichheit gelegt wird, soll den Mitgliedstaaten auf der nächsten Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa im September 2012 zur Annahme vorgelegt werden.

Das Regionalbüro arbeitet gegenwärtig an einem neuen Aktionsplan zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit in der Europäischen Region und sucht Partner für die gemeinsame Ausarbeitung und Umsetzung dieses Plans.