Daten zum Gesundheitsverhalten von Schulkindern: Ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitspolitik

In Kopenhagen treffen sich vom 3. bis 5. November Vertreter des Netzwerks der Studie über das Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter (HBSC), die in 43 Ländern aus verschiedenen Regionen durchgeführt wurde, zu einer Tagung, um über den Rahmen für den Ende 2011 zu veröffentlichenden Bericht zu diskutieren. Die mit der Studie in den vergangenen 26 Jahren erfassten Daten haben die Gestaltung von politischen Konzepten für junge Menschen in der gesamten Europäischen Region der WHO maßgeblich beeinflusst, namentlich durch Bestimmungen über Rauchen in Schulen, Maßnahmen der Alkoholpolitik und Leitlinien gegen Mobbing. Sie waren auch entscheidend dafür verantwortlich, dass die seelische Gesundheit junger Menschen heute einen hohen politischen Stellenwert einnimmt.

Die Studie präsentiert Ergebnisse in Bezug auf Gesundheitsmuster bei 11-, 13- und 15-Jährigen und gibt Aufschluss darüber, wie diese von sozialen Rahmenbedingungen und von Entwicklungsprozessen beeinflusst werden. Die HBSC-Studie befasst sich sowohl mit Risikofaktoren als auch mit dem allgemeinen Wohlbefinden und liefert eine solide Evidenzgrundlage. Die aus den einzelnen Untersuchungen gewonnenen Daten werden sowohl in den nationalen Berichten als auch in einem zusammenfassenden internationalen Bericht präsentiert, in dem die beteiligten Länder und Regionen dargestellt werden. Der internationale Bericht für das Jahr 2011 wird sich mit den Themenbereichen Lebensstil und Lebensbedingungen und hier primär mit den Determinanten von Gesundheit und mit bestehenden Ungleichheiten befassen.