Erster Fall von Chikungunya-Fieber in Spanien diagnostiziert

In Spanien wurde zum ersten Mal eine Person, die nicht in ein Endemiegebiet des Chikungunya-Fiebers gereist war, mit der Krankheit diagnostiziert. Am 3. August 2015 wurde das WHO-Regionalbüro für Europa von einem Fall von Chikungunya-Infektion benachrichtigt, der aus der Stadt Gandia in der Gemeinschaft Valencia gemeldet wurde.

Ein 60-jähriger Mann entwickelte am 7. Juli in Frankreich Symptome und begab sich in ärztliche Behandlung. Er wurde nach seiner Rückkehr nach Spanien am 11. Juli ins Krankenhaus eingeliefert und am 16. Juli entlassen. Am 31. Juli wurde er positiv auf Chikungunya getestet. 

Sowohl die spanischen als auch die französischen Gesundheitsbehörden führen Maßnahmen zur Vektorbekämpfung ein und führen entsprechende Untersuchungen durch. Das WHO-Regionalbüro für Europa unterstützt sie dabei durch fachliche Hilfe.

Die WHO ermutigt die Länder, die nötigen Kapazitäten für die Fallentdeckung und den Umgang mit den Patienten zu entwickeln und aufrechtzuerhalten und die Bevölkerung in die Reduzierung der Präsenz der das Chikungunya-Virus übertragenden Stechmückenarten einzubeziehen.