Länder bekennen sich dazu, Europa malariafrei zu halten

WHO

Am 21. und 22. Juli 2016 erörterten die Delegierten, wie Europa malariafrei bleiben kann

Die Länder in der Europäischen Region der WHO, für die das Risiko einer Wiedereinführung von Malaria besteht und die 2005 allesamt Unterzeichner der Erklärung von Taschkent waren, haben ihre Entschlossenheit bekräftigt, die Europäische Region malariafrei zu halten.

Die Europäische Region hat als erste Region weltweit die einheimische Malariaübertragung unterbrochen. Die Zahl der Fälle fiel von 90 712 im Jahr 1995 auf Null im Jahr 2015.

Am 21. und 22. Juli 2016 kamen daher Vertreter Armeniens, Aserbaidschans, Georgiens, Kasachstans, Kirgisistans, der Russischen Föderation, Tadschikistans und Turkmenistans in Aschgabat zusammen, um erstmalig auf hoher Ebene die Prävention einer Wiedereinführung von Malaria zu erörtern.

Es herrschte unter den 50 Teilnehmern Einigkeit darüber,

  • dass politische Entschlossenheit und Wachsamkeit sowie Investitionen zur Stärkung der Gesundheitssysteme erforderlich sind, wenn die Einschleppung von Malaria und die Wiederkehr der einheimischen Übertragung verhindert und Ausbrpüche schnell eingedämmt werden sollen;
  • dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Mobilisierung der Ressourcen erforderlich sind, damit bedürftige Länder unterstützt werden können;
  • das Regionalbüro die Länder weiter in ihren Anstrengungen unterstützen solle.

Diese Konsultationstagung war vom WHO-Regionalbüro für Europa in Zusammenarbeit mit der turkmenischen Regierung einberufen worden.