Weltgedenktag für Straßenverkehrsopfer: „Straßen erzählen Geschichten“

WHO

Alle sechs Minuten stirbt ein Mensch auf den Straßen der Europäischen Region der WHO – und das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn jedes Jahr tragen Millionen weiterer Menschen bei nicht tödlichen Verkehrsunfällen Verletzungen davon. Zum Weltgedenktag für Straßenverkehrsopfer stellt die WHO die persönlichen Geschichten von Überlebenden und von Familien von Straßenverkehrsopfern vor, um auf Veränderungen im Bereich der Straßenverkehrssicherheit in der gesamten Region zu drängen.

Der Weltgedenktag für Straßenverkehrsopfer wird jedes Jahr am dritten Sonntag im November begangen. Das Thema des diesjährigen Weltgedenktags für Straßenverkehrsopfer ist „Straßen erzählen Geschichten“ und hebt hervor, dass Straßen mehr sind als nur eine physische Verbindung von A nach B, sie sind gewissermaßen Ruhestätten für zahlreiche verkürzte Menschenleben.

Die hier vorgestellten persönlichen Geschichten erzählen von Traumata und schmerzvollem Verlust, aber auch von Genesung und Hoffnungen für die Zukunft. In erster Linie sind diese Geschichten jedoch ein Appell für sicherere Straßen. So schreibt etwa Jojo Boni: „Mein Kind soll nicht umsonst gestorben sein.“