Gesundheitshinweise nach Sturzflut in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien

WHO/Snezhana Chichevalieva

Nachwirkungen der Sturzflut in Singelic, nahe Skopje, im August 2016.

Heftige Regenfälle in Skopje und angrenzenden Gebieten der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien verursachten am 6. August Sturzfluten und Erdrutsche, die mindestens 21 Menschenleben forderten. Mehr als 2000 Menschen mussten evakuiert und rund 500 Menschen medizinisch versorgt werden.

Die Regierung stellt Unterkünfte, Lebensmittel und Trinkwasser für die Bedürftigen zur Verfügung. Weitere Regenfälle wurden zum Wochenende erwartet, doch schritten die Aufräumarbeiten, das Leerpumpen überschwemmter Häuser und Desinfektionsmaßnahmen gut voran.

Die Regierung erklärte, das Gesundheitswesen käme gut mit der Lage zurecht. Das Länderbüro der WHO liefert fachlichen Rat und Informationsmaterial zu Wasser- und Lebensmittelhygiene und steht bereit bei Bedarf zu helfen.