Italienische Regierung finanziert bessere Gesundheitsversorgung im Osten der Ukraine

WHO

Larysa, 52, lost her leg during bombing in Donetsk. Being internally displaced, she cannot afford quality health care and rehabilitation services.

Angesichts anhaltender Auseinandersetzung im Osten der Ukraine ist der Zugang zu hochwertigen unverzichtbaren Gesundheitsleistungen für 2,3 Millionen Menschen eine tägliche Herausforderung. Daher hat die italienische Regierung erneut 250 000 US-$ als Beitrag zu Leben rettenden Versorgungsangeboten der WHO geleistet, um für die betroffene Bevölkerung im Osten der Ukraine den Zugang zu hochwertiger primärer und sekundärer Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern.

„Die italienische Regierung unterstützt weiter humanitäre Leistungen in der Ukraine, damit das Leiden der hilfsbedürftigen Menschen gelindert wird,“ erklärte der italienische Botschafter in der Ukraine, Davide La Cecilia.

Die Zusammenarbeit zwischen der WHO und Italien wird verstärkt und auf die epidemiologische Überwachung von Krankheiten und eventuelle Gegenmaßnahmen ausgedehnt. Weitere Arbeiten dienen der Ausweitung der Laborkapazitäten, der fachlichen Beratung zu prioritären Themen und Risiken für die öffentliche Gesundheit sowie der Schaffung von Angeboten für Trauma- und Verletzungsversorgung (samt Rehabilitation) für von Kriegshandlungen betroffene Menschen.

„Dank der Finanzierung durch Italien können wir Lücken in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in den vom Konflikt betroffenen Gebieten schließen und den Zugang zu hochwertigen unverzichtbaren Gesundheitsangeboten ausweiten,“ sagte Luigi Migliorini, WHO-Vertreter ad interim in der Ukraine. „Konkret bemühen wir uns um die bessere Versorgung chronischer Erkrankungen, den Erhalt medizinischer Einrichtungen, Trauma- und Verletzungsversorgung und ausgewählte, dringend erforderliche Schulungen.“

Die WHO und ihre Partner setzen ihre Arbeit für bessere Verfügbarkeit hochwertiger unverzichtbarer Gesundheitsangebote in der Ukraine fort, indem sie stationäre und mobile Gesundheitseinrichtungen unterstützen und die Kapazitäten für das Aufspüren von Krankheitsausbrüchen und rechtzeitige entsprechende Gegenmaßnahmen ausbaut.