EHEC-Ausbruch: Zwölf Länder haben Fälle an die WHO gemeldet

Die Länder melden weiterhin Fälle des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) und Infektionen mit enterohämorrhagischen E. coli (EHEC). Inzwischen haben insgesamt zwölf Länder Fälle an das WHO-Regionalbüro für Europa gemeldet.

  • Wegen des Feiertags am 2. Juni werden die aktualisierten Fallzahlen aus Deutschland für HUS und EHEC erst am 3. Juni veröffentlicht. Mit Stand vom 31. Mai 2011 hatte Deutschland 470 Fälle von HUS und 1064 Fälle von EHEC gemeldet.
  • Neben Deutschland haben inzwischen folgende Länder Fälle gemeldet: Österreich (HUS 0, EHEC 2), Tschechische Republik (0, 1), Dänemark (7, 10), Frankreich (0, 6), Niederlande (4, 4), Norwegen (0, 1), Spanien (1, 0), Schweden (15, 28), Schweiz (0, 2), Vereinigtes Königreich (3, 4) und Vereinigte Staaten von Amerika (2, 0). Stand: 2. Juni 2011
  • Bisher traten mit zwei Ausnahmen alle Fälle bei Personen auf, die in Norddeutschland wohnen oder sich während der Inkubationszeit der Krankheit (meist drei bis vier Tage nach der Exposition) dort aufhielten; in einem weiteren Fall hatte die betroffene Person Besuch aus Norddeutschland.
  • Im Einklang mit den Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) hält die WHO ihre Mitgliedstaaten auf dem neuesten Stand und gibt fachliche Empfehlungen zur weiteren Untersuchung des derzeitigen Ausbruchs ab. Die WHO empfiehlt keine Handelsbeschränkungen in Verbindung mit dem Ausbruch.