Sieben Jahre voller Leid: Syrische Ärzte und Psychologen sprechen über die seelischen Wunden des Krieges

UNICEF

Wenige Tage bevor sich der Konflikt, der zu einem besorgniserregenden Ausmaß an psychischen Problemen geführt hat, erschreckenderweise bereits zum siebten Mal jährt, trafen sich 21 syrische Sozialarbeiter, Psychologen und Ärzte in Gaziantep (Türkei) nahe der syrischen Grenze.

Ziel des Treffens war es, sich Fähigkeiten anzueignen und sich über standardisierte Ansätze zu informieren, um einer neuen Riege von psychosozialen Betreuern in ganz Nordsyrien die Grundlagen der Betreuung von Menschen mit psychischen Problemen beizubringen. Die Schulung, die von der Außenstelle der WHO in Gaziantep entwickelt und organisiert wurde, vermittelte ein Gefühl der Dringlichkeit.

Die Teilnehmer arbeiten in erster Linie in medizinischen Einrichtungen in den Provinzen Idleb und Aleppo, wo Experten für psychische Gesundheit äußerst rar sind, ebenso wie psychosoziale Betreuer, die wertvolle Unterstützung leisten. Infolgedessen können sie sich der großen Anzahl an Patienten kaum erwehren, die unter Angstzuständen, Depressionen und einer Reihe anderer emotionaler und psychischer Probleme leiden.

Wir möchten Ihnen vier dieser Gesundheitsfachkräfte vorstellen, die über die seelischen Wunden sprechen, die durch die Krise in Syrien, die rasant steigenden Fallzahlen und den dringenden Bedarf an weiteren Beratern gerissen werden.