Sozialwissenschaftliche Schulung stärkt die Bürgerbeteiligung bei gesundheitlichen Notlagen in elf Ländern der Europäischen Region

Im Rahmen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) (2005) und des Planungsrahmens zur Vorsorge gegen eine Influenzapandemie (PIP) unterstützt die WHO Mitgliedstaaten beim Ausbau ihrer nationalen Kapazitäten für eine größere Bürgerbeteiligung durch eine verstärkte Nutzung sozialwissenschaftlich basierter Interventionen vor, während und nach gesundheitlichen Notlagen. Die als globale Initiative der WHO vom 10. bis 14. Dezember 2018 in Bischkek (Kirgisistan) abgehaltene Schulung „SocialNET“ war die erste ihrer Art in der Europäischen Region. Ihr Ziel war es, die Bemühungen des WHO-Regionalbüros für Europa um den Aufbau von Fähigkeiten in den Bereichen Risikokommunikation bei Notlagen und Bürgerbeteiligung als Teil des fünfstufigen Verfahrens zum Aufbau von Kapazitäten zu verstärken.