WHO liefert Arzneimittel und Hilfsgüter an 13 Gesundheitsorganisationen im Norden Syriens

WHO Gaziantep Country Office

Medizinische Versorgungsgüter der WHO am Verteilungsknoten der Vereinten Nationen in Kilis

Zwischen dem 25. April und dem 6. Mai 2016 hat die WHO 47 Tonnen lebenswichtiger Arzneimittel und chirurgischer Geräte an 13 Gesundheitspartner geliefert, die 400 000 Menschen im Norden Syriens versorgen. Über die Hälfte der Vertriebenen sind Mütter und Kinder.

Medizinische Ausrüstung geliefert

Zwanzig Kits mit medizinischer Ausrüstung und chirurgischem Gerät sowie Arzneimittel mit einem Gesamtgewicht von 3,6 Tonnen wurden in der letzten Aprilwoche in den Norden Syriens gebracht. Mit finanzieller Unterstützung des Kuwait Fonds und des Ministeriums für internationale Entwicklung des Vereinigten Königreichs wurden diese Güter bereitgestellt, um die wachsenden Gesundheitsbedürfnisse der 35 000 Binnenvertriebenen im Norden Syriens zu befriedigen, die zu den bereits im Februar 2016 nördlich von Aleppo nach heftigen Kämpfen vertriebenen 100 000 Menschen hinzukamen. 

Sechs Lastwagen mit lebenswichtigen Arzneimitteln und Verbrauchsgütern wurden in der ersten Maiwoche geliefert. Diese Lieferung umfasste Pakete mit grundlegenden Medikamenten, Versorgungsgütern und Ausrüstung, die in gesundheitlichen Notlagen dringend benötigt werden und die auch als interinstitutionelle Notfall-Kits für die Gesundheitsversorgung bezeichnet werden. Aus der von Kuwait Fonds und US Office of Foreign Disaster Assistance finanzierten Lieferung sollen 20 000 Menschen drei Monate lang versorgt und im nördlichen Aleppo 100 Operationen ermöglicht werden. Die grundlegenden Arzneimittel sollen zwei Monate lang für 30 000 Menschen ausreichen. 

Die Lieferung unentbehrlicher Arzneimittel und Ausrüstungsgegenstände rettet im Notfall Menschenleben. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben der WHO, die sich vor Ort in Gaziantep für die Befriedigung der gesundheitlichen Bedürfnisse der Menschen im Norden Syriens einsetzt.