Das Zika-Virus: gestern, heute und morgen

WHO

Wie sieht die Lage in Bezug auf das Zika-Virus ein Jahr nach seiner Erklärung zur gesundheitlichen Notlage durch die WHO aus? Die Ausbreitung des Virus auf der internationalen Ebene hat sich fortgesetzt, während sich die Surveillance verbessert hat. Gemäß dem Rat der WHO werden in den Ländern innovative Ansätze für die Stechmückenbekämpfung erprobt. Die WHO wird fortlaufend Empfehlungen in Bezug auf wirksame Interventionen sowie Unterstützung für vom Zika-Virus betroffene Familien, Gemeinschaften und Länder bereitstellen.

Ein Jahr nach der Entscheidung der WHO spricht Dr. Nedret Emiroglu, Leiterin der Abteilung Gesundheitliche Notlagen und übertragbare Krankheiten beim WHO-Regionalbüro für Europa, über die Reaktion in der Europäischen Region der WHO auf den Zika-Ausbruch seit der Erklärung zur gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite. „Wir haben nicht die Deckung heruntergenommen“, sagt sie. „Auf dem Gebiet der Bereitschaftsplanung für die Zika-Viruskrankheit und andere durch Stechmücken übertragene Krankheiten arbeiten wir weiterhin eng mit den Mitgliedstaaten zusammen. Die Länder brauchen eindeutige und konsequente Empfehlungen in Bezug auf Gesundheitsschutz. Die Klassifizierung der Länder anhand des Ausmaßes der Übertragung des Zika-Virus ermöglicht es führenden Politikern in der Europäischen Region und weltweit, die Gefahr einer Infektion mit dem Zika-Virus für Bürger und Reisende einzuschätzen und ihre gesundheitlichen Empfehlungen entsprechend anzupassen.“

Dr. Emiroglu erläutert auch die langfristigen Pläne des WHO-Regionalbüros für Europa für die Bekämpfung des Virus sowie die damit verbundenen Komplikationen. Ihre Erklärung in voller Länge finden Sie unter dem nachstehenden Link.