Gesundheitspolitische Strategie zur Bewältigung von Hochwassern

WHO

Water and sanitation experts from WHO assess the flood situation in Belgrade

Schwere Niederschläge haben in Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Serbien erhebliche Überschwemmungen verursacht. Das WHO-Regionalbüro für Europa verfügt über umfassende Informationen über die Folgen von Hochwasser für die Gesundheit und Empfehlungen in Bezug auf Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie Präventionsmaßnahmen.

In Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Serbien sind viele Städte und Dörfer von Überschwemmungen betroffen, seit am 13. Mai ein Sturmtief begleitet von heftigen Regenfällen über große Teile dieser drei Länder herzog. Mehr als 40 Todesfälle sind zu beklagen und über 85 000 Menschen mussten evakuiert und in Notunterkünften untergebracht werden. Der wirtschaftliche Schaden wird mit mehreren Hundert Millionen Euro beziffert.

Unmittelbar nach Einsetzen der Flutkatastrophe hat das Regionalbüro allen drei betroffenen Ländern seine uneingeschränkte Unterstützung angeboten. Fachleute für Katastrophenschutz, Umwelt und Kommunikation arbeiten eng mit den Länderbüros der WHO und den örtlichen Gesundheitsbehörden an der Erfüllung der unmittelbaren Bedürfnisse in Bezug auf die Gesundheit zusammen.