Länder der Europäischen Region wollen im April Bilanz der Fortschritte im Bereich Umwelt und Gesundheit ziehen

Auf der Halbzeitbilanztagung des Prozesses Umwelt und Gesundheit in Europa, die vom 28. bis 30. April 2015 in Haifa (Israel) stattfindet, wollen die Länder der Europäischen Region eine Bestandsaufnahme der Fortschritte im Bereich Umwelt und Gesundheit durchführen.

Dabei werden hochrangige Vertreter der Länder und internationaler, zwischenstaatlicher und nichtstaatlicher Organisationen sowie andere maßgebliche Akteure in dem Prozess eine Bilanz der Fortschritte bei der Verwirklichung der Ziele im Bereich Umwelt und Gesundheit ziehen, die 2010 auf der Fünften Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit in Parma (Italien) vereinbart wurden. In der Erklärung von Parma über Umwelt und Gesundheit haben sich alle Länder erstmals zu zeitgebundenen Zielen im Bereich Umwelt und Gesundheit verpflichtet, darunter die sichere Wasserver- und Abwasserentsorgung, die Schaffung gesunder und sicherer Umgebungen für Bewegung, die Schaffung von Umfeldern, die frei von Tabakrauch und toxischen Chemikalien sind, und die Eliminierung asbestbedingter Erkrankungen.

Die Teilnehmer der Halbzeitbilanztagung werden auch über ihre Fortschritte und Pläne in Bereichen wie der Qualität der Außen- und Innenluft, dem Klimawandel und der Lärmbelastung berichten. Die Ergebnisse der Bilanz sollen im Laufe des Jahres 2015 in die Beratungen auf der 65. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa und auf der 21. Tagung des Ausschusses für Umweltpolitik der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) einfließen und auch auf der Tagesordnung der für 2017 geplanten Sechsten Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit stehen.