Wie jeder sich auf kaltes Wetter vorbereiten und einstellen kann

Maßnahmen des Einzelnen und der Haushalte gegen gesundheitliche Risiken kalten Wetters

Zu den allgemeinen Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Winter zählen:

  1. Häuser gut isolieren, Fenster und Vorhänge schließen, Wasserrohre gegen Zufrieren schützen,
  2. Heizgeräte auf Sicherheit und Eignung für ihren Einsatz überprüfen,
  3. Grippeimpfung in Betracht ziehen (gemeinsam mit dem Hausarzt),
  4. Häuser in Kältezonen oder abgelegenen Gebieten mit ausreichend Lebensmittel-, Wasser- und Medizinvorräten versehen,
  5. sich für auf den Ausfall von Heizung und Strom bzw. anderen Einrichtungen vorbereiten.

Während der Kälteperiode sollten die Menschen:

  1. Gesundheitsratschläge, Wetterberichte und -warnungen sowie Reisehinweise ernst nehmen,
  2. sich mit dem Hausarzt beraten und sich im Falle einer chronischen Erkrankung über konkrete Risiken und die angemessene Dosierung der Arzneimittel informieren,
  3. sich warm genug anziehen und auch Hände, Füße und Kopf bedecken,
  4. regelmäßig warme Mahlzeiten zu sich nehmen,
  5. genug trinken, jedoch kalte Getränke meiden,
  6. Alkohol und Tabak meiden, weil beide die Wahrscheinlichkeit negativer Kältefolgen erhöhen,
  7. sich regelmäßig körperlich betätigen, jedoch bei Sport und körperlicher Tätigkeit im Freien besondere Vorsicht walten lassen,
  8. langes Stillstehen oder -sitzen in der Kälte vermeiden,
  9. für eine ausreichende Innentemperatur sorgen, wobei mindestens ein Raum auf 18–21 °C aufgewärmt gehalten werden sollte (im Idealfall sollten Wohnbereich und Badezimmer 20–22°C und andere benutzte Räume 18 °C warm sein),
  10. bei Nutzung fester Brennstoffe (Holzkohle, Holz oder Kohle) zum Kochen oder Heizen regelmäßig lüften,
  11. beim Gebrauch von Heizlüftern und Heizdecken Vorsicht walten lassen,
  12. auf Warnzeichen der Haut gegenüber Kälteeinwirkung achten (Taubheitsgefühl in Fingern und Zehen, zeigen ein erhöhtes Risiko eines Kälteschaden an, während ein blasser Fleck im Gesicht oder in anderen Hautpartien das Symptom eines Kälteschadens ist, so dass ggf. der Bereich sofort erwärmt und die Haut vor weiterer Abkühlung bewahrt werden sollte).