Erster Schritt auf dem Weg zu einer stärkeren Zusammenarbeit mit UNFPA

WHO

WHO-Regionaldirektorin Zsuzsanna Jakab im Gespräch mit UNFPA-Regionaldirektor Werner Haug. Foto: WHO/Oluf Christoffersen

Das WHO-Regionalbüro für Europa arbeitet schon heute eng mit dem Regionalbüro des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen für Osteuropa und Zentralasien (UNFPA EECARO) an einem breiten Fächer aus Gesundheitsthemen, etwa in den Bereichen sexuelle und reproduktive Gesundheit; Gesundheit und Rechte von Müttern, Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen; HIV/Aids und andere sexuell übertragene Infektionen; Rechte benachteiligter Gruppen und insbesondere der Roma. Zusammen haben Regionalbüro und UNFPA EECARO das europäische Journal für sexuelle und reproduktive Gesundheit „Entre Nous“ entwickelt und sie geben es nun seit mehr als 25 Jahren gemeinschaftlich heraus.

Am 3. Dezember 2012 traf der UNFPA-Regionaldirektor Werner Haug die WHO-Regionaldirektorin Zsuzsanna Jakab zu einem Gespräch über den Ausbau dieser strategischen Zusammenarbeit. Ausgehend von der bestehenden Partnerschaft erörterten sie, wie neue Themenfelder von Bedeutung für „Gesundheit 2020“ erschlossen werden können (z. B. die Themen Informationssysteme und evidenzbasierte Entscheidungsprozesse, Altern und Gesundheit sowie unentbehrliche Gesundheitsmaterialien). 

Außerdem vereinbarten sie, eng an den Entwicklungszielen für die Zeit nach 2015 (dem Zieldatum der Millenniums-Entwicklungsziele) zusammenzuarbeiten.

Vom Bevölkerungsfonds beteiligten sich auch Dr. Rita Columbia (Referentin für reproduktive Gesundheit) und Marta Diavolova (Beauftragte für strategische Partnerschaften) und von der WHO Dr. Nedret Emiroglu (Stellv. Direktorin der Abteilung für Übertragbare Krankheiten, Gesundheitssicherheit und Umwelt) und weitere führende Bedienstete des Regionalbüros an dem Gespräch der Regionaldirektoren.

Strategische Partnerschaft

Die Organisationen planen eine strategische Partnerschaft zu vereinbaren, durch welche die fachliche, strategische und konzeptionelle Partnerschaft gestärkt werden soll. Dadurch soll im Vorfeld von Aktivitäten gemeinsamen Interesses ein Informationsaustausch der Netzwerke und Wissensressourcen (einschließlich der Fachleute und Kooperationszentren der WHO) erreicht und die Grundlage zur Entwicklung gemeinsamer Aktionspläne geschaffen werden.