Slowenische Gesundheitsministerin besucht Regionalbüro

WHO

Milojka Kolar Celarc, Gesundheitsministerin Sloweniens, und Dr. Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa, bei ihrem Zusammentreffen am 6. März 2015.

Die slowenische Gesundheitsministerin Milojka Kolar Celarc stattete am 6. März 2015 dem Regionalbüro einen Amtsbesuch ab. Dieser Besuch bot angesichts der starken Zusammenarbeit zwischen der WHO und Slowenien der WHO-Regionaldirektorin für Europa, Dr. Zsuzsanna Jakab, die Gelegenheit, die Aufgaben, Fachprogramme und neuen Schwerpunktbereiche der Organisation zu erläutern und dabei namentlich auf den Prozess der WHO-Reform und die Umsetzung von „Gesundheit 2020“, dem Rahmenkonzept der Europäischen Region für Gesundheit und Wohlbefinden, einzugehen. Die Ministerin erhielt wiederum die Gelegenheit zu einem Gespräch mit hochrangigen Vertretern der WHO über zentrale Gesundheitsthemen.

Dr. Jakab gratulierte der Ministerin zu dem gesamtstaatlichen Ansatz des Landes bei der Inangriffnahme von Gesundheitsthemen und zu der Anwendung der Wertvorstellungen und Prioritäten von „Gesundheit 2020“ auf der nationalen Ebene. Die Regionaldirektorin dankte Frau Celarc für die finanzielle und fachliche Unterstützung ihrer Regierung für das Südosteuropäische Gesundheitsnetzwerk (SEEHN).

Gesundheitsreform in Slowenien

Die Ministerin erklärte, die Gesundheitsreform in Slowenien sei ein vorrangiges Anliegen ihrer Regierung. Sie bat die WHO um Unterstützung bei der Bereitstellung von Erkenntnissen für die Gestaltung dieses Prozesses durch Überprüfung und Analyse verschiedener Aspekte des Gesundheitssystems wie der Gesundheitsausgaben, der Programme, der Leistungsbewertung, geeigneter Praktiken und entsprechender Empfehlungen.

Die Teilnehmer stimmten darin überein, dass sich Slowenien mit seiner Schwerpunktlegung auf vorgelagerte Investitionen in Präventionsmaßnahmen und die sozialen Determinanten von Gesundheit sowie durch die Auseinandersetzung mit den Ergebnissen einer ungesunden Lebensweise bereits in die richtige politische Richtung bewege. So begann vor kurzem eine öffentliche Diskussion über eine nationale Strategie für Ernährung und Bewegung. Die Strategie wurde im Rahmen eines kooperativen Verfahrens entwickelt, an dem alle relevanten staatlichen Stellen beteiligt waren, was eine neue Art des Vorgehens verdeutlicht.