Gesundheitsreform auf der Tagesordnung des Besuchs des montenegrinischen Gesundheitsministers

WHO

Prof. Budimir Segrt, Gesundheitsminister Montenegros, und Dr. Zsuzsanna Jakab bei der Unterzeichnung einer zweijährigen Kooperationsvereinbarung zwischen dem WHO-Regionalbüro für Europa und Montenegro am 18. Januar 2016.

Im Rahmen seines Besuchs beim WHO-Regionalbüro für Europa am 18. Januar 2016 unterstrich Prof. Budimir Segrt, Gesundheitsminister Montenegros, die Bedeutung der Gesundheitsreform für sein Land. Als wesentliche Bestandteile der Reform nannte der Minister die Verbesserung von Bildung, Wissensstand und Fähigkeiten des Gesundheitspersonals, die Einführung eines neuen Finanzierungsmodells für die sekundäre und tertiäre Gesundheitsversorgung und die Gewährleistung einer verantwortungsbewussten Regulierung von Medikamenten. 

In dem Gespräch lobte Dr. Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa, die aktive Rolle Montenegros im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und unterstrich die Bedeutung der Gesundheitsnetzwerke der Europäischen Region, denen das Land angehört; dies sind das Südosteuropäische Gesundheitsnetzwerk (SEEHN) und die Initiative kleiner Länder. Sie unterstrich die strategische Bedeutung dieser Netzwerke bei der Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung und den Wert von „Gesundheit 2020" bei der aktiven Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden auf der politischen Tagesordnung der Länder.

Der Besuch bot dem Minister und seiner Delegation die Gelegenheit zu einem Zusammentreffen mit der obersten Leitungsebene des Regionalbüros und zur Erörterung von Fragen der Zusammenarbeit mit der wie auch der Unterstützung durch die WHO in Themenbereichen wie übertragbare Krankheiten, Bereitschaftsplanung, Überwachung und Reaktion, nichtübertragbare Krankheiten, Gesundheitsförderung im gesamten Lebensverlauf und Gesundheitssysteme.

Prof. Segrt und Dr. Jakab unterzeichneten eine zweijährige Kooperationsvereinbarung zwischen dem WHO-Regionalbüro für Europa und Montenegro, in der die Prioritäten für die gemeinsame Arbeit im Zeitraum 2016–2017 festgelegt werden.