Europäischer Aktionsplan für die öffentliche Gesundheit: Konsultation bringt wichtige Rückmeldungen

WHO

Internationale Organisationen und mindestens 35 Länder gaben Empfehlungen für eine Überarbeitung von Gliederung und Inhalt des Entwurfs für den Europäischen Aktionsplan zur Stärkung der Kapazitäten und Angebote im Bereich der öffentlichen Gesundheit ab.

Die Empfehlungen wurden während einer Konsultation abgegeben, die am 12. und 13. März in Brüssel durch das Regionalbüro und das EuroHealthNet organisiert worden war. Die Europäische Kommission war durch die Generaldirektionen zuständig für Gesundheit und Verbraucher, für Beschäftigung, für Soziales und Integration, für Regionalpolitik, für Entwicklungszusammenarbeit sowie für Forschung und Innovation vertreten und erläuterte, wie ihre Instrumente und Werkzeuge den Ausbau der Kapazitäten für die öffentliche Gesundheit überall in Europa stärken könnten.

Der Direktor der Abteilung für Programm-Management Prof. José Martin-Moreno erklärte für das Regionalbüro: „Die hochkarätige Besetzung des Teilnehmerkreises zeugt von der Aktualität des Aktionsplans. Wir sind insbesondere den vielen Kollegen von der Europäischen Kommission für ihre Mitarbeit dankbar.“ In Bezug auf die Unterstützung durch das EuroHealthNet fügte er hinzu: „Wir sind auch dem EuroHealthNet zu tiefstem Dank verpflichtet, das so viele Akteure mobilisiert hat und uns half, so wertvolle Rückmeldungen zum Aktionsplan zu sammeln.“

Der Präsident von EuroHealthNet David Pattison sagte: „Es freut uns, dass das EuroHealthNet konstruktiv zu einem Aktionsplan beitragen konnte, der das Potenzial hat, den Wissensstand im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu artikulieren und Fortschritte in diesem Bereich in allen Ländern in der Region zu unterstützen.“

Der Direktor der Abteilung für Gesundheitssysteme und öffentliche Gesundheit beim Regionalbüro Hans Kluge erklärte: „Auch wenn der Aktionsplan jetzt von einem Hauch von Euphorie umgeben ist, so ist doch klar, dass wir noch weiter an dem Entwurf feilen müssen um sicherzustellen, dass er für die kommenden Jahre eine klare Richtung vorgibt und allen unseren Ländern nutzt.“

Der endgültige Entwurf des Europäischen Aktionsplans zur Stärkung der Kapazitäten und Angebote im Bereich der öffentlichen Gesundheit wird während der 62. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa im September 2012 vorgelegt.