Krebs zurückdrängen: Internationale Gemeinschaft lässt Worten Taten folgen

Die Union for International Cancer Control (UICC) und ihre Partner, darunter die WHO, nennen in einer Resolution Maßnahmen, die Staat und Gesellschaft zum Abbau vermeidbarer Todesfälle durch Krebs ergreifen sollten.

Die Resolution von Dublin baut auf der Politischen Erklärung der Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf hoher Ebene über die Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten auf, die im September 2011 vereinbart wurde und heute auf dem Weltkrebsgipfel in Dublin offiziell vorgestellt wird.

Der Gipfel 2011 steht unter dem Motto „Vom Wort zur Tat“ und legt Gewicht darauf, die Akteure zu nachprüfbaren Maßnahmen auf vorrangigen Gebieten der globalen Krebsagenda zu verpflichten (Stichworte: Schmerzbekämpfung/Palliativversorgung, Krebsregister, Partnerschaft zwischen öffentlichem und privatem Sektor, Krebsbekämpfung in Entwicklungsländern und bewährte Praktiken der Krebsbekämpfungspolitik).

An dem Gipfel nehmen 240 Vertreter von Regierungen, WHO, Weltwirtschaftsforum, Zivilgesellschaft und Wirtschaft aus über 60 Ländern teil.

Krebs in der Europäischen Region

Bevor sie 75 Jahre alt sind, erkranken derzeit 24% der Menschen in der Europäischen Region an Krebs – 12% tödlich. 2008 wurden 3,4 Millionen Krebsfälle diagnostiziert – am häufigsten traten Fälle von Darm-, Brust-, Lungen-, Prostata- und Magenkrebs auf.