Nichtübertragbare Krankheiten ganz oben auf globaler Tagesordnung

Heute und morgen (19. und 20. September 2011) erörtern hochrangige Vertreter der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in New York die globale Epidemie nichtübertragbarer Krankheiten. Diese Krankheiten (u. a. Krebs, Herzkrankheiten und Schlaganfälle, chronische Atemwegserkrankungen und Diabetes) verursachen etwa 86% der Todesfälle und 77% der Krankheitslast in der Europäischen Region der WHO.

In der Woche vor der Zusammenkunft der Vereinten Nationen hatten Gesundheitsminister in der Europäischen Region der WHO Aktionspläne gegen nichtübertragbare Krankheiten und schädlichen Alkoholkonsum gebilligt. Diese sehen eine Reihe bezahlbarer und wirksamer Maßnahmen gegen die Epidemie nichtübertragbarer Krankheiten in den 53 Mitgliedstaaten der Europäischen Region vor.

Die Vereinten Nationen widmen damit erst zum zweiten Mal eine Zusammenkunft dieser Art einem Gesundheitsthema (das erste Mal ging es um Aids). Bezweckt ist, dass die Länder ein prägnantes, handlungsorientiertes Ergebnisdokument annehmen, das den Horizont für kommende Generationen absteckt.