EUPHA und Regionalbüro wollen öffentliche Gesundheit stärken

2. September 2010


Am 27. August 2010 traf die WHO-Regionaldirektorin für Europa Zsuzsanna Jakab auf den neu gewählten Präsidenten der Europäischen Allianz für öffentliche Gesundheit (EUPHA).

Das Regionalbüro hat die Entwicklung einer neuen Gesundheitsstrategie für die Region eingeleitet und beabsichtigt, alle relevanten Sektoren und zahlreiche Partner in diesen Prozess einzubeziehen. Vor dem Hintergrund der historisch guten Zusammenarbeit und der früheren Erfolge betonte Frau Jakab daher auch die entscheidende Bedeutung der Organisationen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und die vielen mit der WHO möglichen Synergieeffekte.

Konkret arbeiten das Regionalbüro und EUPHA für eine kohärentere Politik und ein gemeinsames Verständnis von öffentlicher Gesundheit in der Europäischen Region der WHO sowie für das Aufspüren von Wegen zur Überwindung von Grenzen zwischen den Sektoren.   Ein weiterer zentraler Bereich der Zusammenarbeit ist die Gewinnung aktueller und relevanter Erkenntnisse und das Angebot praktischer Verfahren und Empfehlungen für Politikgestalter. Frau Jakab und Prof. Ricciardi stimmten überein, dass dafür die Förderung eines partizipatorischen Vorgehens unter Einbeziehung aller Beteiligten und die Schaffung geeigneter Verfahren zur Weiterverfolgung der Ziele wichtig seien. 

Frau Jakab lud Prof. Ricciardi zur Teilnahme an der 60. Tagung des WHO-Regionalkomitees für Europa im September ein. Sie sagte auch einen Redebeitrag für die European Public Health Conference (Niederlande) zu, die vom 10. bis 13. November in Amsterdam zum dritten Male veranstaltet wird. Außerdem wird das Regionalbüro die vierte Konferenz dieser Art unterstützen, die 2011 in  Kopenhagen stattfinden wird.