Regionalbüro knüpft engere Beziehungen zu St. Petersburg

Ministry of Health, Russian Federation

20. September 2010: Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa, trifft führende Vertreter der Stadt St. Petersburg (Russische Föderation) (Bildnachweis: © Ministerium für Gesundheit und soziale Entwicklung der Russischen Föderation)

21. September 2010

Während der Jahrestagung des Europäischen Forums der Ärzteverbände (EFMA) und der WHO in St. Petersburg (Russische Föderation) kamen die WHO-Regionaldirektorin für Europa Zsuzsanna Jakab und die EFMA-Generalsekretärin Leah Wapner mit dem Stadtratsvorsitzenden Vadim Tyulpanov, der Stellvertretenden Gouverneurin Lyudmila Kostkina, dem Stellvertretenden Stadtratsvorsitzenden Sergey Andenko und dem Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses Oleg Grinenko (alle St. Petersburg) zusammen. Das Interesse St. Petersburgs an einem Beitritt zum Gesunde-Städte-Netzwerk der WHO und an einer Unterstützung der WHO für Initiativen zur Prävention und Bekämpfung von Tuberkulose standen im Mittelpunkt der Gespräche.

Zu Beginn des Treffens erläuterte Zsuzsanna Jakab ihre Zukunftsvision, mit der sie die drängendsten Gesundheitsprobleme in der Europäischen Region lösen und die Arbeit der WHO besser an die Bedürfnisse der Länder anpassen möchte. An der Spitze ihrer Prioritätenliste stehe die Entwicklung einer neuen europäischen Gesundheitspolitik: Gesundheit 2020.

Die Kommunalpolitiker aus St. Petersburg stellten fest, dass Frau Jakab auf der 60. Tagung des Regionalkomitees für Europa breite Unterstützung für ihre Zukunftsvision erhalten habe, und begrüßten diese ebenfalls. Frau Jakab dankte Herrn Tyulpanov und Frau Kostkina für ihr großes Interesse an Gesundheit, das auch die hohe Priorisierung des Themas auf allen staatlichen Ebenen der Russischen Förderation widerspiegele.

EFMA

Das EFMA wurde 1984 mit dem Ziel gegründet, der WHO einen offenen und stetigen Dialog mit den nationalen Ärzteverbänden zu ermöglichen. Es ist eine unabhängige Organisation, die für eine bessere Gesundheitsversorgung in der gesamten Region und für einen gesundheitspolitischen Konsens eintritt.