Konferenz des European Forum for Primary Care: Herstellung eines Gleichgewichts zwischen der primären und sekundären Gesundheitsversorgung mit dem Ziel ihrer stärkeren Verzahnung und verbesserter gesundheitlicher Resultate

Istanbul, 9.–10. September 2013

Die Konferenz wird vom European Forum for Primary Care (EFPC) und der Türkischen Stiftung für Familienmedizin (TAHEV) gemeinsam mit der International Hospital Federation (IHF) und dem WHO-Regionalbüro für Europa veranstaltet. Sie befasst sich mit der Frage, wie mit einem Gleichgewicht zwischen der primären und sekundären Gesundheitsversorgung eine stärkere Verzahnung und bessere gesundheitliche Resultate erreicht werden können.

Das Ziel der Konferenz besteht darin, die primäre Gesundheitsversorgung als Dreh- und Angelpunkt für personenzentrierte Gesundheitssysteme herauszustellen, zu untersuchen, weiterzuentwickeln und aufrechtzuerhalten. Die Veranstalter der Konferenz heben hervor, dass die wichtigsten Akteure in der primären und sekundären Gesundheitsversorgung ein breites Spektrum von Fachdisziplinen abdecken – Ärzte, (allgemeine und spezialisierte) Pflegekräfte, Pharmazeuten, Ernährungswissenschaftler und Physiotherapeuten –, die allesamt eine gleichberechtigte Rolle bei der effizienten und effektiven Bereitstellung von Gesundheitsleistungen spielen. Zu den Teilnehmern der Konferenz gehören Vertreter der TAHEV, der Vorstand des EFPC und eine Reihe von Gästen.

Konferenzprogramm

Zu der Konferenz werden mehrere Grundsatzredner erwartet, darunter Dr. Hans Kluge, Direktor der Abteilung Gesundheitssysteme und öffentliche Gesundheit beim WHO-Regionalbüro für Europa. Die Teilnehmer, die im Bereich der Leistungserbringung im Gesundheitswesen tätig sind, werden einen regen Informations- und Erfahrungsaustausch betreiben.

Die Teilnehmer werden sich bemühen, auf der Konferenz u. a. folgende Fragen zu beantworten:

  • Welches sind die Gründe für eine Verzahnung?
  • Wie können wir kulturelle Unterschiede zwischen Sektoren (insbesondere der primären und der sekundären Gesundheitsversorgung) überwinden?
  • Welches sind die Konsequenzen einer Verzahnung aus Sicht von Patienten, Einrichtungen der primären Gesundheitsversorgung und Krankenhäusern zur sekundären Gesundheitsversorgung?
  • Wenn eine solche Verzahnung nicht allein durch Zusammenführen von Organisationen möglich ist, was wird sonst noch benötigt?
  • Wie definieren wir die richtigen Anreize für eine bessere Verzahnung?
  • Wo fangen wir mit der Verzahnung an: von der primären Gesundheitsversorgung nach oben zur Krankenhausversorgung oder umgekehrt?
  • Welche weiteren Folgen sind bei einer reduzierten Krankenhausversorgung aufgrund einer solchen Verzahnung zu erwarten?