Beseitigung von Gewalt gegen Frauen – ressortübergreifende Konzepte und Maßnahmen

Botschaft von Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa

Am 25. November begehen die Vereinten Nationen den Internationalen Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen. Diese Gewalt ist eine der frappierendsten Erscheinungsformen der Diskriminierung von Frauen und der Verletzung von Menschenrechten in Europa in unserer heutigen Zeit.

Nach Schätzungen der WHO erlebt in den Ländern der Europäischen Region jede vierte Frau im Laufe ihres Lebens geschlechtsspezifische Gewalt. Es ist ein Gesundheitsproblem von epidemischen Ausmaßen, das in jedem einzelnen Land der Europäischen Region präsent ist.

Am 25. und 26. November 2013 bringt das WHO-Regionalbüro für Europa im Verein mit dem Europäischen Institut für Gleichstellungsfragen und der Stadt Wien mehr als 200 Repräsentanten von 53 Ländern an einen Tisch, um ressortübergreifende Strategien zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen zu erörtern. In Anknüpfung an „Gesundheit 2020“, das neue Europäische Rahmenkonzept für Gesundheit und Wohlbefinden, ist für die Prävention von Gewalt gegen Frauen und die Reaktion auf solche Gewalt das Engagement aller Bereiche von Staat und Gesellschaft erforderlich.

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