Konferenz über Ernährung und Bewegung von der Kindheit bis ins hohe Alter

WHO/Tina Kiaer

Athen, 25.–26. Februar 2014

Griechenland hat zu Beginn seiner Präsidentschaft in der Europäischen Union die Herausforderungen und Chancen in den Handlungsfeldern Ernährung und Bewegung in Angriff genommen. So plant es die Abhaltung einer Konferenz zum Thema „Ernährung und Bewegung von der Kindheit bis ins hohe Alter: Herausforderungen und Chancen“, die am 25. und 26. Februar 2014 in Athen stattfinden soll. Auf der Veranstaltung sollen Ernährung und Bewegung über den gesamten Lebensverlauf betrachtet werden. Dabei gilt ein besonderes Augenmerk der Adipositas im Kindesalter als einem schwerwiegenden Problem für die Bevölkerungsgesundheit.

Eine Reihe hochrangiger Redner werden sich mit wirksamen Interventionen befassen, die vom anfälligen Kindesalter bis ins ebenfalls anfällige hohe Alter angewandt werden. Mitarbeiter des Regionalbüros für Europa werden die neuesten Daten der WHO über die durch Fehlernährung und Bewegungsmangel bedingte Krankheitslast präsentieren; dazu gehören auch ein epidemiologischer Lagebericht und die neuesten Entwicklungen innerhalb der Europäischen Region der WHO. Dieser Beitrag wird insbesondere Einblicke in die Problematik der Adipositas im Kindesalter geben. Ferner beinhaltet er einen neuen Bericht über Ernährungsfragen im Rahmen der primären Gesundheitsversorgung, der als Grundlage für eine Diskussion über die Herausforderungen für die Gesundheitssysteme aufgrund von Adipositas und anderen ernährungsbedingten nichtübertragbaren Krankheiten dienen soll.

Mitarbeiter der WHO und Vertreter der EU werden eine gemeinsam erstellte Serie von Länderprofilen präsentieren und einen Überblick über die Entwicklung der Adipositas in den Mitgliedstaaten der Europäischen Region geben. Dadurch werden erstmals sinnvolle Vergleiche innerhalb der Europäischen Region und die Beobachtung von Trends und politischen Auswirkungen im zeitlichen Verlauf möglich.

Als weitere Redner auf der Konferenz sind der griechische Minister für Gesundheit und soziale Solidarität, Adonis Georgiadis, sowie hochrangige Repräsentanten der EU und eine Vielzahl von Experten aus zahlreichen Ländern vorgesehen.